Kürzung der Regionalisierungsmittel im Zugverkehr

Die Länder fordern die Regionalisierungsmittel von derzeit (2015) 7,4 auf 8,5 Milliarden Euro anzuheben und diese gleichzeitig jährlich um 2,8 % anzupassen.

Vielleicht sollten zunächst einmal diese sinnlosen Doppelfahrten bestehend aus Anschluß- und Expresszügen auf identischen Streckenabschnitten – wie hier zwischen Freising und Landshut – abgeschafft werden.

Damit ließe sich schon einiges einsparen, ohne das Angebot einzuschränken. Im Gegenteil, die Direktfahrten und der tägliche Stundentakt würden in unserer Region die Attraktivität enorm steigern und die dadurch entstehende verlängerte Fahrtzeit von gerade mal 8 Minuten ist sicher nicht unzumutbar...

Auf unserer Strecke allein ließen sich damit schon 5.403,6 Kilometer pro Woche einsparen, wenn man von meinem entwickelten Fahrplan ausgeht.

Wenn der Bund die geforderte Erhöhung ablehnen sollte und – im Gegenteil – sogar die Mittel wie geplant kürzt, kommt die bayerische Eisenbahngesellschaft ohnehin nicht um diese oder ähnliche Änderungen herum...

Am einfachsten ließe sich der Donau-Isar-Express – praktisch komplett – in eine RB-Linie umwandeln, da diese zumeist mit den spurtstarken Triebwagen der Baureihe 440 unterwegs sind.

An den eingleisigen Streckenabschnitt zwischen Landshut und Plattling habe ich mich allerdings nicht herangewagt, da mir hierfür die notwendigen Daten fehlen.

Es ist daher davon auszugehen, daß die im folgenden Fahrplan angegebenen Wartezeiten in Landshut so nicht unbedingt notwendig sind.